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Sebnitz war die lange Reise wert
Rückblick auf den World Cup 2007 von Katja und Peter
Am Freitag den 01.06.07 traten wir unsere lange Reise nach Sebnitz an. Für die knapp 700 km benötigten wir nur 8 Stunden. Als wir gegen 20.00 Uhr eintrafen, wurden wir wieder freundlich von den alten Kumpels begrüßt und mussten alles aus der neuen Heimat berichten.
Am Samstag wurde der Wettbewerb bei schönem Wetter eröffnet, dieses hielt auch den ganzen Tag durch. Es waren zwar nur 23 °C aber dafür sehr schwül.
Diesmal begann auf dem Hartplatz die Klasse F2C. Schon hier zeigte ein sehr gutes Starterfeld mit den geflogenen Zeiten, das es auf die EM in Serbien geht. Leider hatte das Sebnitzer Team Richter/Teterjukov Pech und büßte im 1. Rennen ein Modell ein.
Im Speed zeigte Sandor Kalmar aus Ungarn auf Anhieb 295 km/h, damit war allen klar wer der Sieger ist. Auf den hinteren Plätzen wurde hart gekämpft. Die deutschen Piloten zeigten, das sie auch langsam erwachen. Da zur EM in Serbien Reservemodelle benötigt werden und wir keine Zeit zum Training haben, musste Peter diese unter Wettbewerbsbedingungen einfliegen. Deshalb zeigte er im 1. Durchgang nur 218km/h . Bei Katja zeigte ein eingespieltes Team eine Glanzleistung. Innerhalb von 3 Minuten nachdem Katja beim Abstellen des Motors die Luftschraube abbrach, wechselten die Mechaniker Norbert Schmitz und Peter die Luftschraube, tankten das Modell auf und fanden eine super Einstellung die für 273,3 km/h reichten und für Katja eine neue persönliche Bestleistung sind.
Ivo Popov aus Österreich verfolgte das Pech. Ihm zerriss der Propeller im Flug und sein Modell war kaputt. Das Team Sebnitz hatte noch Probleme, so das Rene´ Birnstein nur 248,9 km/h flog und Marcel ohne Wertung blieb.
Dann der 2. Lauf der F2C. Das Team Richter/Teterjukov flogen eine gute 3:39,5, und legten im 3. Rennen 3:34,4 drauf. Das lässt für die Zukunft hoffen. Der 2. Durchgang Speed brachte nicht viel neues, außer das Peter nun 263,5 km/h erreichte.
Es wurde auch die neue Klasse Semispeed geflogen, und es waren 4 Piloten da. Max Dillinger aus Österreich war so begeistert, das er unbedingt mitmachen musste. Er bekam von Katja ein Modell geliehen und flog damit vor ihr auf den 3. Platz. Er kam zu dem Entschluss, auch mit nur 109 km/h ist es schwierig am Pylon zu laufen.
In der Klasse MTR kämpften 7 Teams um den Einzug ins Finale. Hier waren viele neue Modelle am Start. Die Leistungsdichte macht auch diese Klasse wieder sehr spannend.
Als der Platz frei war zum Training gab es eine Schrecksekunde. Ivo Popov flog sein Reservemodell ein, was auch gut funktionierte, doch beim Abstellen riss dieses von den Leinen und flog vor einen Fahnenmast. Zum Glück kam niemand zu Schaden, außer der Fahne und dem Modell.
Am Abend gab es wieder den Flug der Düse. Leider gab es ein kleines technisches Problem. Der Startwagen löste sich nicht, so das es zwar nicht richtig schnell war, aber doch wieder der Höhepunkt des Tages und ein schöner Übergang zum gemütlichen Teil.
Am Sonntag war der Regen da, aber zu Wettbewerbsbeginn war es trocken. In den Klassen gab es wenig Änderungen. Marcel flog noch 255,8 km/h und Peter mit dem Reservemodell 272,3 km/h. Nach den spannenden Finals in MTR und F2C ging ein schönes Wochenende vorbei und wir traten die Heimreise an.
Die gezeigten Leistungen der deutschen Teilnehmer lassen für die EM hoffen und versprechen Spannung bei der DM in Geilenkirchen.
Peter und Katja
Danke euch beiden für den Bericht, der sogar in der weiten Ferne bei uns angekommen ist.
Ergebnisse
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