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Bau eines Rumpfes in Sandwichbauweise
Der Grundgedanke war einen möglichst leichten und verwindungssteifen Rumpf zu bauen. Die Aussenhaut besteht aus 25 g/qm Glasseide und 54 g/qm Kohle-Kevlar-Gewebe. Glas nach aussen. Die Innenhaut besteht aus einer Lage 54 g/qm Glasseide. Einen Rumpf habe ich auch nur in Glas gebaut /Hybridgewebe mit 54 g/qm Glas ersetzt), bis jetzt habe ich keinen nenneswerten Festigkeitsunterschied feststellen können. Flugversuche stehen noch aus. -Wahrscheinlich nächstes oder übernächstes Jahr. Der Stützstoff ist 2 mm Honeycomboplatte mit ca 50 g/qm Gewicht. (Wird auch schon mal Nomex genannt). Als Harz wird durchweg dünnflüssiges Epoxy verwendet. Da viele Stellen blind verklebt werden müssen, arbeite ich an solchen Stellen gerne it aufgeschäumten Epoxy. Da wo der Kontakt mit der Klebefläche hergestellt ist passiert nix, aber da wo eine kleine Fehlstelle ist, schäumt das Zeugs auf und die Verklebung ist noch o.k. Besonders beim Verkleben der Waben mit der Aussenhaut hat das System enorme Vorteile. Durch das Aufschäumen ist eine Hohlkehlenbildungan den Waben garantiert, was die Festigkeit der Verklebung enorm steigert. Wo später Motorverkleidung und andere Teile abgeschnitten werden, habe ich 2 mm Balsa als Stützstoff verwendet, um eine aufwendige und schwere Abdichtung der Waben gegen Öl zu vermeiden. Wer sich für das Thema interessiert kann sich auf der Homepage von R&G mehrere Artikel zu dem Thema herunterladen. Viele wertvolle, wesentliche Tips habe ich von der Firma EMC-Vega erhalten. Dieser Artikel dient nur als Anhaltspunkt wie so ein Rumpf zu bauen ist, alle Feinheiten zu beschreiben wäre zu aufwendig, wer also ernsthaftes Interesse hat, einfach melden, dann können wir mal ein paar Stunden für das Thema fachsimpeln. Flugversuche habe ich bis jetzt noch keine gemacht. Aber der Anfang sieht vielversprechend aus. Meine Holzrümpfe wiegen im Schnitt zwischen 270 – 300 g. Wenn ich beim Sandwichrumpf die Ausschnitte wegrechne komme ich auf ca. 170 – 180 g, event. etwas weniger. In der gleichen Bauweise hergestellte Randbögen (Bild) liegen bei 10 – 12 g. Es lohnt meiner Meinung nach weiter zu machen. Zumindest wenn man Spass am Experimentieren hat. Einen Gewichtsvorteil wird man auf jeden Fall erreichen. Einen Zeitvorteil – auch bei grossen Stückzahlen – auf keinen Fall. Auch sollte nicht vergessen werden, dass im Vergleich zum Holzrumpf die Sache nicht gerade preiswert ist.
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