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Baubericht PC-21/2

Trivial Pursuit Special Edition; PC-21/2 Peter Germann, Juli 2008

Nachdem ich einige Jahre mit dem Bau einer ganzen Reihe von Cardinal Derivaten die Tradition legendärer Konstrukteure und Flieger aus dem Osten der USA nachvollziehen durfte, erschien es mir an der Zeit meine Sicht der Dinge etwas zu erweitern. Dies nicht etwa in erster Linie auf der Suche nach dem Besseren, denn ich habe in dieser Zeit immerhin den mittlerweile in der Praxis ausreichend belegten „Cardinal-Effekt“ „entdeckt“. Dieser sagt aus, dass ein talentierter Pilot mit einem korrekt gebauten „Cardinal“ und einem geeigneten Motor sich innerhalb von wenigen Jahren zu einem guten Piloten entwickelt. Allerdings wird es wohl so sein, dass ein solcher Effekt auch dann zu beobachten sein wird, wenn anstelle des „Cardinal“ eine ähnlich sorgfältig über viele Jahre von Experten weiterentwickelte Konstruktion eingesetzt wird. Was Big Jim Greenaway und Windy Urtnowski mit dem „Cardinal“ erreicht haben, hat Ted Fancher mit dem „Trivial Pursuit“ geschaffen. Dieses F2B Modell hat sich so gut bewährt, dass es heute durchaus so etwas wie einen „Industriestandard“ darstellt auf dem viele Nachfolger aufgebaut haben. Auch David Fitzgerald’s „Star Gazer“ basiert auf der letzten Variante des „Trivial Pursuit“, dem „Special Edition“ so wie er, als Bauplan oder Bausatz, von RSM in den USA erhältlich ist: http://www.rsmdistribution.com

Wie schon beim „Saturn“ von Bob Hunt und beim „Cardinal“ von Windy Urtnowski, so habe ich auch für das Projekt „Trivial Pursuit“ nicht gezögert den Rat der echten Experten einzuholen und mich danach konsequenterweise exakt an die sehr bereitwillig und detailliert erhaltenen Vorgaben von Ted Fancher und David Fitzgerald gehalten.
bemalung_pc_21

Natürlich konnte ich es nicht lassen etwas zu experimentieren und so habe ich, um die Abmessungen aus dem Bauplan herum, eine Rumpfform gebaut welche an den neuen Trainer der Schweizer Luftwaffe, den PC-21, angelehnt ist. Die erste Staffel dieser Maschinen steht gerade in der Auslieferung und da der Grafiker welcher im Auftrag der Armee die Bemalung entworfen hat, ein Modellflieger ist hatte ich keine Probleme das Schema der Originallackierung zu erhalten. Als einzige Änderung der Dimensionen habe ich die die Distanz zwischen den Scharnierlinien von Flaps und Höhenruder um 37mm auf 500mm verlängert. Dies hätte ich wohl besser nicht getan, denn ich musste danach, um zu giftiges Reagieren um die Querachse zu korrigieren, beim Einfliegen sowohl 30 Gramm Blei in die Nase einbauen als auch den Ausschlag des Höhenruders reduzieren. Ferner habe ich, in Erwartung der bei meinen Fliegern nicht unüblichen Gewichtsprobleme, die Tiefe der Flaps um 5 mm vergrößert. Dies hat bis jetzt keinerlei Nachteile gezeigt.

Den kompletten Baubericht als PDF-Datei gibt es hier zum Download

Bezugsquellen zum Antrieb

 

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